Zum 10. Beachsoccer Junior Fun-Cup auf Norderney haben sich 421 Mannschaften aus 223 Vereinen angemeldet. Leider werden nicht alle dabei sein können, aber immerhin wurden 110 Teams aus den vielen Anmeldungen ausgelost.
An diesen Zahlen lässt sich doch gut die Sportbegeisterung der Jugend ablesen, sagt man ihr doch häufig ganz pauschal (zu Unrecht) Bequemlichkeit und Faulheit nach.
Als weitere Partner zur Unterstützung – die Sparkasse ist seit Jahren der Hauptsponsor – konnten der Bundesliga-Verein Borussia Dortmund und auch die Bitburger Brauerei gewonnen werden. Letztere wird hier natürlich mit alkoholfreien Getränken auftreten, denn schließlich ist die ja eine Veranstaltung mit und für Kinder! Auch wird sie für tolle Stimmung auf der “Playersparty“ am Samstag des Turniers sorgen.
Na dann man zu!
B.E.
Anmelderekord!
6. Februar 2012Endlich (?) Schnee…
3. Februar 2012Pfefferminz-Taler & Seenotretter
2. Februar 2012
Was die beiden miteinander zu tun haben? Na ja, wie man so hört und liest, dürfen ja Pfefferminzbonbons auf keinem Schiff fehlen, schon gar nicht auf einem Seenotkreuzer. Diese Gedanken lagen wohl der Idee zugrunde, mit Pfefferminz-Talern die DGzRS* zu unterstützen. Pro verkaufter Packung gehen fünf Cent an die Seenotretter. Da naschen wir doch gerne, oder?
Pfefferminz hilft gegen Seekrankheit, so berichten schon die alten Seefahrer. Und davor sind auch Seenotretter nicht gefeit, müssen sie doch meist gerade dann raus, wenn die See rau und der Wind stürmisch ist.
Ach, und wer nun (wie eigentlich auch ich) bei besagten Talern an die Nascherei mit der Schokolade außen rum denkt, liegt hier falsch. Gemeint sind die kleinen Pfefferminzli, Pastillen oder wie man sie sonst noch nennt.
Also im Regal darauf achten. Pfefferminztaler von Küstengold mit dem Logo der Seenotretter.
Die DGzRS finanziert sich ausschließlich über Spendengelder, da ist jede werbewirksame Aktion willkommen. 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, also rund um die Uhr sind die beherzten Männer mit 61 Kreuzern und Rettungsbooten einsatzbereit.
So, nun muss ich nur noch ein Geschäft finden, in dem ich sie kaufen kann(nicht die Männer…).
B.E.
Jagdfieber
1. Februar 2012
Bald ist es wohl wieder soweit. Dann wird zur Kaninchenjagd „geblasen“. Sagt jetzt nicht: „ach die Armen“; sicher sie sind niedlich, aber sie sabotieren sozusagen den Küstenschutz! Tiefe Löcher weisen (nicht nur) die Dünen auf, so ein Kaninchen braucht eine tiefe Höhle und viele Kaninchen…..
Mit auf die Jagd gehen Hunde und Frettchen, 2003 wurde sogar ein Falke mit eingesetzt.
Die Frettchen werden vorher gefüttert, nicht zuviel, nur so, dass sie zwar die Beute aus dem Bau jagen, aber nicht gleich zubeißen.
Nicht selten kommt es vor, dass die Jäger, die sich dann ja durch die Dünen bewegen, dort regelrecht einbrechen. Denn wir wissen ja, dass der Wohnraum einer Kaninchenfamilie sehr verzweigte Gänge aufweist und recht komfortabel über mehrere Etagen geht.
Die Insel Norderney besteht hauptsächlich aus Sand, den man mit tief wurzelndem Strandhafer zu halten versucht. Das klappt eigentlich ganz gut, nur die Kaninchen…
Auch wenn die Jäger in jedem Jahr den Bestand der fleißigen Nager durch Abschuss verringern, es gibt auch weiterhin jede Menge!
B.E.
Stolpersteine auch auf Norderney
27. Januar 2012
Geplant sind sie jedenfalls. Initiiert von den Schülerinnen und Schülern der Klassen neun und zehn der KGS Norderney. In einem Wahlpflichtkurs Geschichte haben sie sich mit dem schwierigen Thema „Nationalsozialismus“ auseinander gesetzt. Ein großes Thema – ein wichtiges Thema. Die Schülergruppe hat sich intensiv mit den Juden hier auf der Insel befasst, hat recherchiert wo und in welchen Häusern sie gelebt haben und will nun dafür sorgen, dass den jüdischen Opfern zum Gedenken, Stolpersteine verlegt werden.
Das Projekt „Stolpersteine“ hat der Künstler Günter Demnig ins Leben gerufen. Er hat am 16. Dezember 1992 (50.Jahrestag des Befehls Heinrich Himmlers zur Deportation der ’Zigeuner’) hat er einen ersten mit einer Messingtafel versehenen, beschriftete Stein in Köln “verlegt“.
Mittlerweile gibt über 30.000 Steine in zehn Europäischen Ländern.
Eine beachtliche Zahl, die ständig anwächst.
B.E.
Ich schenk Dir einen Stern…
20. Januar 2012
…gibt’s als Lied und als Gedicht und auch wirklich!
Das große www ist voll von Anbietern, die Sternpatenschaften verkaufen. Ganze Sternpakete kann man da erwerben, mitsamt Urkunden, Widmungen und Geschenkmappen oder wie wär’s mit einem Gutschein für eine Sternwidmung?
Wer immer da sein Geld für hinlegt, er kann sein Geschenk nicht wirklich mitnehmen, nur auf dem Papier. Kann den Stern nicht in einen Karton packen, Schleife drum und darauf warten, dass der / die Beschenkte mit dem Inhalt um die Wette strahlt.
Auch die Sternwarte hier auf Norderney hat sich diesem wachsenden Trend natürlich nicht verschlossen und bietet besagte Patenschaften an.
Die Gelder die dadurch eingenommen werden, dienen hauptsächlich dem Erhalt der Sternwarte.
Übrigens feiert auch sie heuer ihr 50stes Jubiläum. Der Grundstein zur Norderneyer Sternwarte wurde 1962 gelegt. Immer wieder gibt es hier neben den “normalen“ Öffnungszeiten auch Sonderführungen.
(erste Erwähnung der Sternwarte an dieser Stelle: 14.07.2010)
B.E.
Höchster Seehundbestand…
18. Januar 2012
…seit Beginn der Aufzeichnungen. Das war doch mal eine wirklich positive Nachricht, was so die Tierbestände angeht. Meist erreichen uns ja Nachrichten, die vor drohendem Aussterben warnen.
Nun, die Population der Seehunde im Wattenmeer nimmt stetig zu. Im vergangenen August wurden 24.118 Tiere gezählt; allein im Vergleich zu 2010 war eine Steigerung von neun Prozent zu verzeichnen. Im Juni, während der Jungtieraufzucht, wurden 7.044 Robbenkinder gezählt, auch hier eine Steigerung zum Vorjahr.
Verständlicherweise ist so eine Zählung nicht gerade einfach, die „Dunkelziffer“ liegt bei gut 10.000 Tieren. Zählen kann man nur bei Niedrigwasser, wenn die Tiere sich auf den Sandbänken aufhalten, die im Wasser bleiben, werden schon mal nicht erfasst.
Gezählt wird aus der Luft, immer und immer wieder steigen die Flieger auf, um einen möglichst genauen Stand zu dokumentieren.
Aber wie bei jeder Volkszählung auch, einige wollen sich einfach nicht registrieren lassen!
B.E.
Tannengrün und Weihnachtsbäume
13. Januar 2012…sollen am morgigen Samstag wieder am Weststrand verbrannt werden. Wie in jedem Jahr wird all das Weihnachtsgrün auf Norderney gesammelt und am Weststrand zu einem respektablen Berg aufgeschichtet und, untermalt von einem Programm des Sturmwellensenders, in Brand gesteckt. So jedenfalls auch in diesem Jahr die Planung. Wenn der Sturm uns da mal keinen Strich durch die Rechnung macht! Auf jeden Fall passt der Name Sturmwellensender zum aktuellen Wetter: Sturm…Sturm…Sturm!
B.E.
150ster Geburtstag
9. Januar 2012
1862 wurde sie erbaut, bis 1962 war sie in Betrieb, seit 1971 beherbergt sie einen Gastronomiebetrieb – unsere Norderneyer Mühle „Selden Rüst“.
Nun hat sie in diesem Jahr bereits 150 bewegte Jahre hinter sich, ist die einzige Mühle auf den Ostfriesischen Inseln, Bau- und Industriedenkmal und seit 2010 als Standort der Niedersächsischen Mühlenstraße ausgewiesen – das verlangt natürlich auch nach einer Würdigung. So wird in diesem Jahr eine Plakette mit allen wichtigen „Mühlendaten“ angebracht werden.
Der Bau der Mühle hatte schon damals einen finanziellen Hintergrund: da das Korn zum Mahlen auf das Festland gebracht werden musste, stiegen natürlich aufgrund der zum Teil enormen Kosten die Brotpreise oder es kam sogar zu Engpässen. So wurde der Bau einer Mühle durch den Landesherrn genehmigt, dieser erhielt dann dafür ein so genanntes “Windgeld“ – später Pacht.
Heute finden wir in ihren alten Mauern das gemütliche Restaurant zur Mühle und ehrenamtliche Mühleninspektoren sorgen dafür, dass sich die Flügel auch weiterhin drehen.
B.E.
Sturm Andrea
5. Januar 2012
Puh..! das war anstrengend! das Radfahren macht den Norderneyern derzeit wirklich keinen Spaß! Krampfhaft wird in die Pedale getreten, der Kopf nur so eben angehoben, dass man sieht, wohin man fährt. Schnauf, pust, keuch – ab und an muss glatt geschoben werden.
Abgewandelt könnte man also sagen:
Der Norderneyer, der sein Fahrrad liebt – der schiebt! (denn es geht ja auch mit dem Wind wieder zurück!)
Das Jahr ist noch so jung, aber schon hat uns das zweite Sturmtief fest im Griff. Nur kurz, kaum merklich war die letzte Verschnaufpause: Andrea zeigt dem Ulli jetzt was sie kann: nämlich mit Sturmböen um 12 über die Inseln toben! Der Sturm bläst heftigst aus Südwest, was wohl auch eine Seltenheit ist, die Erfahrung hat mir nicht wirklich gefehlt, könnte ich doch glatt drauf verzichten!
Dann mal Tschüß, das nächste Tief heißt dann vielleicht B…..
B.E.











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